Serienkiller der USA

 

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1. Fall

 

Atlanta – „Kindermorde“

 

 

Die merkwürdige und umstrittne Reihe von Todesfällen, die ein zweijährige Phase der Angst und Verunsicherung in Atlanta, Georgia, einleitete, wurde als „Kindermorde“ bezeichnet, selbst wenn ein Verdächtiger – der letzten Endes beschuldigt wurde, 23 von 30 „offiziellen“ Morden begangen zu haben – zu letzt nur für den Tod von zwei erwachsenen Ex-Sträflingen angeklagt wurde. Heute, beinahe zwei Jahrzehnte nach der Festnahme dieses Verdächtigen, bleibt der Fall in der Erinnerung von vielen ein ungelöstes Rätsel.

            Die Nachforschungen in diesem Fall begannen offiziell am 28. Juli 1970. An diesem Nachmittag stolperte eine Frau, die in Atlanta nach leeren Dosen und Flaschen suchte, über zwei Leichen, die in einem Gestrüpp am Straßenrand nachlässig versteckt waren. Ein Opfer, das mit einer 22’ger Pistole erschossen worden war, wurde als der 14jährige Edward Smith identifiziert, der am 21 Juli als vermißt gemeldet worden war. Das andere Opfer war der 13 Jahre alte Alfred Evans, der am 25 Juli zum letzten mal lebend gesehen worden war; der Gerichtsmediziner führte seinen Tod auf „vermutliche“ Erstickung zurück. Die beiden, wie all die Opfer, die es noch geben sollte, waren Afroamerikaner.

            Am 4. September verschwand Milton Harvey (14), als er mit seinem Fahrrad in der Nachbarschaft unterwegs war. Seine Leiche wurde erst drei Wochen später entdeckt, die Todesursache blieb offiziell „unbekannt“. Yusuf Bell, ein Neunjähriger, wurde am 21. Oktober zum letzten Mal lebend gesehen, als seine Mutter ihn in ein Kaufhaus schickte. Er wurde am 8. November in einer verlassenen Schule tot aufgefunden, erdrosselt von den Händen eines kräftigen Täters.

            Angel Lenair, zwölf Jahre alt, war das erste bekannte Opfer des Jahres 1980. Sie wurde am 4. März als vermißt gemeldet und sechs Tage später, an einem Baum gefesselt aufgefunden, die Hände waren ihr am Rücken zusammengebunden worden. Das erste weibliche Opfer war sexuell missbraucht und danach erwürgt worden; in ihrer Kehle fand man das Höschen eines anderen Kindes.

            Am 11. März verschwand Jeffrey Mathias, als er auf dem Weg in ein Kaufhaus war, um Besorgungen zu machen. Elf Monate würden bis zur Entdeckung der Überreste seines Skelettes vergehen, die fortgeschrittene Verwesung verhinderte eine Feststellung der Todesursache.

            Am 18. Mai verließ der 14 jährige Eric Middlebrooks sein Zuhause, nachdem er einen Telefonanruf von einem Unbekannten erhalten hatte. Am nächsten Tag fand man ihn; sein Tod war auf eine Kopfverletzung zurückzuführen, die ihm mit einem stumpfen Gegenstand zugefügt worden waren.

            Der Schrecken eskalierte in jenem Sommer. Am 9. Juli verschwand Christopher Richardson (12) auf dem Weg zu einem Schwimmbecken in der Nachbarschaft. Latonya Wilson wurde am 22. Juni, in der Nacht vor ihrem siebenten Geburtstag, aus ihrem Zuhause entführt, wonach sich US-Bundesagenten des Falles annahmen. Am folgenden Tag wurde der achtjährige Aaron Wyche von seiner Familie als vermißt gemeldet. Suchtrupps fanden seine Leiche am 24. Juni unter einer Eisenbahnbrücke mit gebrochenem Genick. Aarons Tod wurde ursprünglich als Unfall behandelt, später aber zu der wachsenden Liste von toten und vermissten Farbiger hinzugezählt.

            Anthony Carter, neun Jahre alt, verschwand am 6. Juli 1980, während er in der Nähe seines Zuhauses spielte; man fand ihn am folgenden Tag tot auf, übersät mit zahlreichen Stichwunden. Earl Terrell, der am 30. Juli von einem öffentlichen Schwimmbecken verschwand, findet sich als nächstes Opfer auf der Liste. Die Überreste seines Skeletts, die am 9. Januar 1981 gefunden wurden, ließen keine Rückschlüsse mehr auf die Todesursache zu.

            Der nächste auf der Liste war der zwölf Jahre alte Clifford Jones, der am 20. August von der Straße weggeschnappt und erdrosselt worden war. Bei der Entdeckung seiner Leiche im Oktober befragten die Mordermittler fünf Zeugen, die seinen Mörder, als einen Weißen beschrieben, der später, im Jahr 1981, wegen der versuchten Vergewaltigung von Minderjährigen und Analverkehrs eingesperrt wurde. Diese Zeugen wussten Details über das Verbrechen, die mit der Plazierung und dem Zustand der Leiche übereinstimmten, aber die Ermittler zogen es vor, ihre beeideten Aussagen zu ignorieren, und setzten Jones auf dieselbe Liste wie die anderen Opfer des „unbekannten“ Mörders.

            Darren Glass, ein Elfjähriger, verschwand am 14. September 1980 aus der Umgebung seiner Heimstätte. Er wurde nie gefunden und steht primär deshalb auf dieser Liste, weil die Behörden nicht wissen, wo sie seinen Fall sonst zuordnen sollen.

Das Oktober-Opfer war Charles Stephens, am 9. als vermißt gemeldet und am nächsten Tag entdeckt, er starb durch Ersticken. Am 18. Oktober entdeckten die Sachverständigen die Skelettüberreste von Latonya Wilson, es war aber nicht mehr feststellbar, wie sie gestorben war.

            Am 1. November wurde der Polizei von den verzweifelten Eltern das Verschwinden des neunjährigen Aaron Jackson gemeldet. Der Junge wurde am 2. November gefunden und erwies sich als ein weiteres Erstickungsopfer. Patrick Rogers (15) folgte am 10. November. Seine verstümmelten Überreste – der Schädel war durch schwere Schläge eingeschlagen worden – wurden erst im Februar 1981 ausgegraben.

            Zwei Tage nach Neujahr schnappte der flüchtige Mörder Lubie Geter, strangulierte den 14 jährigen und entledigte sich der Leiche, die erst am 5. Februar gefunden wurde.

Terry Pue (15) galt am 22. Januar als vermißt und wurde am nächsten Tag gefunden, er war mit einer Schnur oder einem Strick erwürgt worden.

            Diesmal gelang es den Ermittlern mit Hilfe spezieller chemischer Substanzen, Fingerabdrücke des mutmaßlichen Mörders von Terrys Leiche zu nehmen. Unglücklicherweise waren diese in den Akten keiner Vollzugsabteilung der Vereinigten Staaten verzeichnet.

            Patrick Blazer, zwölf Jahre alt, verschwand am 6. Februar. Seine Leiche wurde eine Woche später gefunden, der Hals wies Spuren von Strangulation auf; ganz in seiner Nähe entdeckte man die Überreste des Skeletts von Jeffrey Mathis. Der 13jährige Curtis Walker wurde am 19. Februar erwürgt und noch am selben Tag gefunden.

Joseph Bell (16) fand den Erstickungstod am 2. März. Timothy Hill wurde als Ertrinkungsopfer verzeichnet.

            Am 30. März fügte die Polizei von Atlanta ihr erstes erwachsenes Opfer der Liste der ermordeten Kinder hinzu. Es war Larry Rogers (20), den jenes Faktum mit den jüngeren Opfern verband, daß er erstickt worden war. Keine klare Todesursache konnte beim zweiten erwachsenen Opfer festgestellt werden, dem 21 Jahre alten Eddie Duncan, aber er kam dennoch auf die Liste, als seine Leiche am 31. März gefunden wurde. Der Ex-Sträfling Michael McIntosh (23) wurde am 1. April ebenfalls der Liste hinzugefügt, weil auch er erstickt worden war.

            Bis zum April 1981 schien es offensichtlich, daß der Fall der „Kindermorde“ außer Kontrolle zu geraten drohte. Die öffentliche Kritik prangerte die offizielle Opferliste als unvollständig und willkürlich an, und man brachte Beispielfälle vor, wie etwa den Mord an Faye Yearby im Januar 1981, um diesen Standpunkt unter Beweis zu stellen. Wie das „offizielle“ Opfer Angel Lenair war auch Yearby von ihrem Mörder mit den Händen rücklings verschränkt an einen Baum gebunden worden, und sie war erstochen worden, wie vier anerkannte Opfer auf der Liste. Trotz dieser Ähnlichkeiten wies die Polizei den Yearby-Fall zurück, weil sie A) weiblich- so wie Wilson und Lenair – und B) mit 22 Jahren „zu alt“ wäre, obwohl das letzte anerkannte Opfer 23 Jahre alt war. Der Schriftsteller Dave Dettlinger, der das Fehlverhalten der Polizei in diesem Fall untersuchte, behauptet, daß 63 mögliche Opfer, die dem bisherigen „Muster“ entsprachen, auf der „offiziellen“ Liste einfach weggelassen wurden. 25 davon waren umgekommen, nachdem durch die Festnahme eines Verdächtigen dem Töten angeblich ein Ende gesetzt worden war.

            Im April 1981 erklärten FBI-Sprecher, daß einige der Verbrechen „im wesentlichen geklärt“ seinen, und beleidigten die Farbigen, indem sie den Verdacht aussprachen, daß einige der Toten von ihren eigenen Eltern ermordet worden seien. Während ein Sturm der Entrüstung tobte, ging Roy Innis, Oberhaupt des Kongresses für Rassengleichheit, mit der Geschichte einer Zeugin an die Öffentlichkeit, die die Morde als Aktionen einer Sekte beschrieb, die in Drogen, Pornographie und Satanismus verwickelt sei. Innis führte die Ermittler an einen augenscheinlich rituellen Ort, der zur Gänze mit großen, verkehrten Kreuzen ausgestattet war, und seine Zeugin durchlief zwei Lügendetektor-Tests; zu jenem Zeitpunkt hatte die Polizei ihre Aufmerksamkeit aber auf einen anderen Verdächtigen konzentriert und engte ihre Untersuchung unter Ausschluß aller anderen Möglichkeiten auf ihn ein.

            Am 21. April wurde Jimmy Payne, ein 21jähriger Ex-Sträfling, in Atlanta als vermißt gemeldet. Sechs Tage später, als seine Leiche entdeckt wurde, schrieb man seinen Tod offiziell gewaltsamer Erstickung zu, und sein Name wurde auf die Liste der ermordeten „Kinder“ gesetzt. William Barrett (17) galt am 11. Mai als vermißt; er wurde am darauffolgenden Tag als weiteres Opfer erstickt aufgefunden.

            Mittlerweile waren einige Leichen aus örtlichen Flüssen geborgen worden, und die Polizei postierte sich in der Nacht an den Wasserwegen. Kurz vor dem Sonnenaufgang des 22. Mai meldete ein junger Polizeibeamter, der unter einer Brücke am Chattahooche-Fluß stationiert war, er habe „ein Platschen“ in der Nähe gehört. Über ihm ratterte ein Auto vorbei, und Polizisten, die die Brücke bewachten wurden alarmiert. Polizeibeamte und FBI-Agenten hielten ein Fahrzeug an, das von Wayne Bertram Williams gelenkt wurde, einem Farbigen, den die Behörden zwei Stunden lang verhörten und auch sein Auto durchsuchten, ehe sie ihn wieder laufen ließen. Am 24. Mai wurde die Leiche von Nathaniel Cater, einem 27jährigen verurteilten Verbrecher, stromabwärts aus dem Fluß gefischt. Die Behörden zählten zwei und zwei zusammen und konzentrierten ihre Untersuchungen auf Wayne Williams.

            Er wirkte von Anfang an in keiner Weise wie ein Verdächtiger. Als einziges Kind von zwei Lehrern in Atlanta lebte Williams im Alter von 23 Jahren noch immer bei seinen Eltern. Er war Studienabbrecher und hegte den Wunsch, es zu Ruhm und Reichtum als Konzert-Veranstalter zu bringen. In jüngeren Jahren hatte er eine Funkstation im Keller seines Elternhauses eingerichtet.

            Am 21. Juni wurde Williams verhaftet und des Mordes an Nathaniel Cater beschuldigt, und das trotz der Aussage von vier Zeugen, die erklärten, Cater am 22. und 23. Mai nach dem mysteriösen „Platsch“, noch lebend gesehen zu haben. Am 17. Juli wurde Williams wegen Mordes an zwei Erwachsenen – Cater und Payne – angeklagt, und die Zeitungen posaunten die Gefangennahme des Atlanta- „Kindermörders“ aus.

            Bei seinem Prozeß, der im Dezember 1981 begann, zeichnete die Anklage Williams als einen gewalttätigen, homosexuellen Fanatiker, der von seiner eigenen Rasse so angewidert schien, daß er hoffte, künftige Generationen auslöschen zu können, indem er schwarze Kinder tötete, ehe sich diese vermehren könnten. Ein Zeuge sagte aus, er habe Williams am 21. Mai gesehen wie er mit Nathaniel Cater Händchen hielt, wenige Stunden vor „dem Platsch“. Ein 15jähriger erklärte dem Gericht, daß Williams ihm zwei Dollar dafür gezahlt hatte, ihm die Genitalien streicheln zu dürfen. Währendessen gaben die Behörden bekannt, daß sie ein letztes Opfer, den 28 Jahre alten John Porter, zur Opferliste hinzugefügt hätten.

            Vertreter der Verteidigung versuchten mit der Zeugenaussage einer Frau, die zugab, „normalen Sex“ mit Williams gehabt zu haben, eine Balance herzustellen, aber die Anklage konnte wesentlich erhärtet werden, als der Vorsitzende Richter Aussagen zu zehn anderen Toten von der Liste der „Kindermorde“ zuließ, mit der Absicht, bei den Morden ein Muster nachzuweisen. Eine dieser Aussagen betraf den fall von Terry Pue, aber keine Seite konnte irgend etwas über die Fingerabdrücke sagen, die angeblich im Januar 1981 an seiner Leiche entdeckt worden waren.

            Der beeindruckendste Schuldbeweis wurde von einem Team wissenschaftlicher Experten vorgebracht, die sich mit verschiedenen Haaren und Fasern auseinandersetzen, welche sie an einigen der Opfer gefunden hatten. Ihre Aussagen zeigten, daß einige der Fasern, die von einem Markenteppich stammten, der im Haus der Williams’ (und ebenso in vielen anderen Eigenheimen) gefunden worden war, auch an etlichen Leichen nachgewiesen werden konnten. Weitere hatten an den Opfern Middlebrooks, Wyche, Cater, Terrell, Jones und Stephens angeblich Fasern von der Innenauskleidung des Kofferraums eines 1979er Ford gehaftet, wie ihn auch die Williams-Familie besessen hatte. Die Kleider des Opfers Stephens trugen angeblich Fasern aus einem zweiten Auto – einem 1970er Chevrolet - , das Waynes Eltern gehörte.

            Kurioserweise waren die Geschworenen nicht über verschiedene Augenzeugen informiert, die einen anderen Verdächtigen im Fall Jones nannten, noch waren sie auf eine bedenkliche Kluft in der Faser-Beweisführung der Anklage hingewiesen worden. Genauer gesagt, hatte Wayne Williams in der Zeit, in der drei der sechs „Faser“ – Opfer getötet worden waren, keinen Zugriff auf die fraglichen Fahrzeuge gehabt. Waynes Vater hatte den Ford am 30. Juli 1980 um 9 Uhr zur Reparatur gebracht, also beinahe fünf Stunden, bevor Earl Terrell an diesem Nachmittag verschwand. Am 7. August, als Williams das Auto zurückbekam, war Terrell schon lange tot, und der Ford wurde am nächsten Morgen (dem 8. August) in die Werkstatt zurückgestellt, da er noch immer nicht starten wollte. Ein erneuter Kostenvoranschlag für eine Reparatur fiel so hoch aus, daß Waynes Vater diese ablehnte, und die Familie fuhr nie wieder mit dem Auto.

            Mittlerweile war Clifford Jones am 20. August 1980 gekidnappt worden, Charles Stephens folgte am 9. Oktober. Die Familie des Angeklagten kaufte den fraglichen 1970er Chevrolet jedoch erst am 21 Oktober, 12 Tage nach Stephens Tod.

            Am 27. Februar 1982 wurde Wayne Williams in zwei Fällen des Mordes für schuldig befunden und zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt. Zwei Tage später wurde die Einsatzgruppe zur Untersuchung der „Kindermorde“ in Atlanta offiziell aufgelöst, dabei wurde bekanntgegeben, daß 23 der 30 Fälle von der „Opferliste“ mit der Verurteilung von Williams als gelöst betrachtet werden könnten, selbst wenn in diesen Fällen keine Klagen eingereicht worden waren. Die anderen sieben Fälle, die noch immer offen waren, wurden wieder als normale Morde zurückgestuft und sind bis zum heutigen Tag ungelöst.

            Im November 1985 entdeckte ein neues Team von Anwälten ehemals geheime Dokumente von der Untersuchung gegen den Ku-Klux-Klan, die während der Jahre 1980 und 1981 von der FBI-Abteilung in Georgis (GBI) durchgeführt worden war. Ein Spion, der in den Klan eingeschleust worden war, berichtete den GBI-Agenten, daß Klansmänner „die Kinder“ in Atlanta getötet hätten, mit der Absicht, einen Rassenkrieg hervorzurufen. Insbesonders ein Klansmitglied, Charles Sanders, hatte angeblich damit geprahlt, das „Listen“ -Opfer  Lubie Geter im Verlauf einer heftigen persönlichen Auseinandersetzung ermordet zu haben. Geter hatte, wie verlautet, mit einem Go-Kart Sanders Auto gerammt, was den Klansmann dazu veranlasst hätte, zu seinem Freund zu sagen: „ Ich werde ihn umbringen. Ich werde diesen schwarzen Bastard erwürgen.“ (Geter war tatsächlich erwürgt worden, etwa drei Monate nach dem fraglichen Zwischenfall.)

            Im Frühjahr 1981 erzählte derselbe Informant den GBI – Agenten, daß „der Klan nach 20 Morden an schwarzen Kindern dazu übergehen würde, schwarze Frauen zu töten.“ Es mag Zufall sein, daß sich in den polizeilichen Aufzeichnungen während des Zeitraumes von 1980 – 82 zahlreiche ungelöste Morde an farbigen Frauen in Atlanta finden, wobei die meisten Opfer stranguliert wurden.

Am 10 Juli 1998 lehnte Richter Hal Craig vom Obersten Gericht in Butts County den jüngsten Antrag auf ein neues Verfahren im Fall Williams ab, der aufgrund der Unterdrückung wichtiger Beweise von vor 15 Jahren eingereicht worden war.

Quelle: Die große Enzyklopädie der Serienmörder; Michael Newton; Seite 14 - 18

 

2. Fall
Terrell, Bobbie Sue

            Der zukünftige “Todesengel” Floridas wuchs im winzigen Woodlawn, Illinois, als übergewichtiges, kurzsichtiges und äußerst schüchternes Kind auf. Zu ihren sieben Geschwistern zählten vier Brüder mit muskulöser Dystrophie, von denen zwei starben, bevor Bobbie Sue Mitte Dreißig war. Ihr überdurchschnittlichen Schulnoten verband sie mit einem offenen religiösen Eifer, der Bobbies Klassenkameraden amüsierte oder sie peinlich berührte. Nur in der Kirche konnte die als Orgelspielerin der Sonntagsmesse im Rampenlicht stehen; überdies fiel sie durch eine schöne Singstimme auf.

            1973 machte sie ihren Schulabschluß und wurde in ihrer Berufswahl sicherlich durch die Familienkrankheit beeinflußt: Bobbie wollte Krankenschwester werden. 1976 hatte sie ihr Schwesterndiplom in der Tasche und war bereit, ihren Platz im medizinischen Bereich einzunehmen. Wenig später heiratete sie Danny Dudley und war verzweifelt, als sie erfuhr, daß sie keine Kinder gebären konnte. Das Paar adoptierte einen Sohn, doch die Ehe zerbrach, als dieser wegen einer Überdosis Drogen ins Krankenhaus kam. Dudley warf seiner Frau vor, dem Jungen Beruhigungsmittel zu geben, die sie für ihre eigene Schizophrenie verschrieben bekommen hatte. Diese Anklage führte dazu, daß ihr nach der Scheidung das Sorgerecht entzogen wurde.

            Als Bobbie Sue wieder alleine war, verschlechterte sich ihr geistiger und physischer Gesundheitszustand rapide. Innerhalb kurzer Zeit war sie fünfmal im Krankenhaus, wegen faserartiger Magentumore, einer Hysterektomie und Entfernung der Eierstöcke, einer Operation an einem gebrochenen Arm, der nicht richtig heilte, wegen Probleme mit der Gallenblase, Geschwüren und Lungenentzündung. Sie ließ sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik einliefern, in der sie über ein Jahr lang behandelt wurde. Nach ihrer Entlassung hatte sie mehrere kurzfristige Stellen als Krankenschwester, bis sie schließlich in Hillview Manor, einem Altersheim in Greenville, Illinois, zu arbeiten begann.

            Schon bald fielen dem Personal bizarre Ereignisse rund um Bobbie Sue auf. Zweimal fiel sie ohne ersichtlichen Grund während des Dienstes in Ohnmacht, und zweimal schnitt sie mit einer Schere absichtlich ihre Vagina auf. Für die zweite Wunde war eine Notoperation im Barnes Hospital in St. Louis notwendig, wobei Bobbie einem der dortigen Pfleger sagte, daß sie sich aus Wut und Frustration über ihre Unfruchtbarkeit verletzt habe.

            Nach ihrer Entlassung aus dem Altersheim zog sie im Juli 1984 nach St. Petersburg und erhielt im August die Krankenschwesternzulassung für Florida. Sie hatte mehrere Jobs hintereinander in der Gegend um Tampa Bay und wurde noch immer von mysteriösen Leiden verfolgt, wie einer Mastdarmblutung, die zu einer Not-Kolostomie führte. Trotz alledem war sie im Oktober im Gesundheitszentrum North Horizon in St. Petersburg als Schichtaufseherin von 23 bis 7 Uhr früh angestellt.

            Mit Bobbie Sue als Verantwortlicher wurden die sogenannte „Friedhofsschicht“ ihrem düstren Spitznamen bald gerecht. Aggie Marsh starb am 13. November 1984 als erste im Alter von 97 Jahren. Aufgrund ihren hohen Alters schien ihr Tod nichts Besonderes zu sein, doch Fragen tauchten ein paar Tage danach auf, als die 94jährige Anna Larson fast an einer Überdosis Insulin gestorben wäre. Das Rätselhafte daran war, daß Frau Larson keine Diabetikerin war. Insulin wurde in einem abgesperrten Kasten aufbewahrt, zu dem nur die Krankenschwester Dudley den Schlüssel hatte.
Trotzdem wurde nicht ernsthaft ermittelt.

            Der grausame Blutzoll ging weiter. Am 23. November starb die 85jährige Leathy McKnight während Bobbies Schicht an einer Überdosis Insulin; in der gleichen Nacht brach ein unerklärliches Feuer in einem Wäscheschrank aus. Man vermutete Brandstiftung. Zwei weitere Patientinnen, die 79jährige Mary Cartwright und die 85jährige Stella Bradham, starben in der Nacht des 25. November. Am nächsten Tag, einem Montag, der von besorgten Mitarbeitern „Holocaust“ genannt wurde, starben fünf Patienten kurz nacheinander.

            Aber es kam noch schlimmer. Das Heim erhielt einen anonymen Anruf von einer Frau, die flüsterte, daß fünf Patienten im Bett ermordet worden seien. In den Stunden vor der Morgendämmerung wurde die Polizei nach North Horizon gerufen und fand dort Krankenschwester Dudley mit einer Stichwunde in ihrer Seite. Bobbie Sue gab an, angegriffen worden zu sein, und die Ermittler sorgten sich wegen der Berichte von weiteren zwölf Todesfällen unter Patienten in den letzten 13 Tagen.

            Eine ausführliche Untersuchung begann, die im Dezember zu Bobbie Sues Entlassung „zum Wohle der Anstalt“ führte. Sie forderte wegen ihrer Stichverletzung 22.000 $ an Arbeitsunfallsentschädigung. Das Krankenhaus berief sich auf psychiatrische Gutachten, die Dudley als „an der Grenze zu Schizophrenie“ darstellten, die am Münchhausen-Syndrom litt (eine psychische Krankheit, die durch falsche Behauptungen von Krankheiten und selbstzugefügten Wunden charakterisiert ist). Man erhielt Berichte über Bobbies Selbstverstümmelungen in Illinois, und ihre Forderung wurde abgelehnt.

            Am 13. Januar 1985 wurde Dudley im Pinellas County Hospital zur medizinischen und psychiatrischen Behandlung aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits die Hauptverdächtige in mehreren Todesfällen in North Horizon. Die Ermittler hatten mittlerweile die Exhumierung von neun Patienten angeordnet, darunter Leichen in Wisconsin, Pennsylvania und Texas. Am 12. Februar befand sich Bobbie Sue nach im Krankenhaus, als die Abteilung für Berufregelung in Florida in einem Schnellverfahren entschied, ihre Krankenschwersternzulassung zu suspendieren. Der Sprecher dieser Abteilung verlangte vom Krankenschwesternrat einen endgültigen Entzug von Dudleys Zulassung und nannte sie „ eine unmittelbare und ernstzunehmende Gefahr für die öffentliche Gesundheit, Sicherheit und Wohlfahrt.“

            Bobbies Sue forderte eine formelle Anhörung, und während sie auf ihren Gerichtstermin wartete, heiratete sie den 38jährigen Ron Terrell, einen Klempner aus Tampa. Doch die Ehe konnte ihre psychischen Probleme diesmal nicht lindern, und bald war sie wieder in einer psychiatrischen Anstalt, diesmal jedoch gegen ihren Willen. Als der Krankenschwesternrat eine fünfjährige Aussetzung ihrer Zulassung bekannt gab, war sie noch immer in der Anstalt. Eine neuerliche Zulassung als Krankenschwester hing von einer erfolgreichen psychiatrischen Behandlung ab.

            Doch die Lizenz war am 17. März Bobbies geringstes Problem: Sie wurde des versuchten Mordes an Anna Larson im November 1984 angeklagt. Die Polizisten, die sie festnahmen, fanden die Terrells in einem Zelt am Straßenrand, da ihre kleine Wohnung vor kurzem zwangsgeräumt worden war. In einer Hausdurchsuchung dieser Wohnung konnte ausreichend Material sichergestellt werden, um Bobbie Sue wegen vierfachen Mordes anzuklagen. Sie wurde bis zu ihrem Gerichtsverfahren wegen der Morde an Aggie Marsh, Leathy McKnight, Stella Bradham und Mary Cartwright ohne Kaution festgehalten.

            Das Verfahren hätte am 20. Oktober 1985 beginnen sollen, aber rechtliche Winkelzüge und psychiatrische Tests verzögerten den Beginn wiederholt. Im Februar 1988 bekannte sich Bobbie Sue schließlich zu verringerten Anklage wegen Totschlags schuldig und wurde zu 60 Jahren Haft verurteilt.

Quelle: Michael Newton; Die große Enzyklopädie der Serienmörder; Seite 383 - 385

Fall 3

 

Eyler, Larry W.

 

Eyler, geboren am 21. Dezember 1952, war das jüngste von vier Kindern und lebte in Crawfordsville, Indiana. Seine Eltern ließen sich scheiden, als er noch jung war. Er brach die High School in der letzten Klasse ab und nahm für einige Jahre Gelegenheitsarbeiten an, ehe er seinen GED [Anm. d. Ü.: General Educational Development = allgemeines Bildungszertifikat (auch für Erwachsene) in den USA] erwarb. Gelegentliche Inskriptionen an der Universität zwischen 1974 und 1978 brachten Eyler keinen akademischen Grad ein, und so brach er schlußendlich seine Zelte ab und übersiedelte nach Chicago.

            Freunden und Verwandten war nicht bekannt, daß Larry Eyler ein junger Mann war, der einen Kampf mit sich selbst führte, der sich bemühte seiner homosexuellen Neigungen, die ihn gleichzeitig faszinierten und abstießen Herr zu werden. Wie John Gacy und eine Menge anderer sollte er lernen, sich Sex zu nehmen, wo er ihn finden konnte: mit Gewalt – und dann den Beweis seiner beständigen Schande eliminieren.

            Am 22. März 1982 wurde Jay Reynolds erstochen am Stadtrand von Lexington, Kentucky, aufgefunden. Neun Monate später, am 3. Oktober, wurde der 14jährige Delvoyd Baker erdrosselt und sein Körper an einem Straßenrand nördlich von Indianapolis deponiert. Steven Crockett, 19 Jahre alt, war das Opfer vom 23. Oktober. 32mal war auf ihn eingestochen worden, er hatte vier Kopfwunden und wurde außerhalb von Lowell, Indiana, liegengelassen. Am 6. November kam der Mörder nach Illinois, wo er Robert Foley in einem Feld nordwestlich von Joliet tot zurückließ.

            Die Polizei erkannte erst langsam ein Muster und hatte keine Kenntnis davon, daß sie bereits mit einem Überlebenden gesprochen hatte. Der 21 Jahre alte Craig Townsend war am 4. November nahe Lowell unter Drogen gesetzt und geschlagen worden, entkam aber aus dem Krankenhaus, bevor die Polizei ihre Ermittlungen wegen des grundlosen Überfalls abgeschlossen hatte.

Der umherstreifende Mörder beging im Jahr 1982 das Weihnachtsfest, indem er die Leiche des 25jährigen John Johnson in einem Feld außerhalb von Belshaw, Indiana, warf. Drei Tage später wurde der Doppelmord entdeckt, und zwar an dem 21 Jahre alten John Roach, dessen Leiche man nahe Belleville fand, und an Steven Agan, einem Einwohner von Terre Haute, dessen gefesselte Leiche im Norden von Newport, Indiana, zurückgelassen worden war.

            Der schreckliche Tribut an Menschenleben setzte sich fort und steigerte sich im Frühling 1983 noch, wobei die meisten Taten im Bundesstaat Illinois begangen wurden. Am 2. Juli betrug die Anzahl der entdeckten Leichen zwölf, wobei die letzten Opfer nach ihrem Tod verstümmelt und einige auch ausgeweidet worden waren. Ralph Calise wurde am 31 August schließlich das 13. Opfer, sein Körper fand man in einem Feld nahe dem Forest Lake in Illinois. Er war bei seiner Entdeckung weniger als zwölf Stunden tot gewesen, sein Mörder hatte ihn mit einer Wäscheleine gefesselt, mit einem medizinischen Pflaster geknebelt, 17mal auf ihn eingestochen und seine Hose bis zu den Knöcheln hinuntergezogen.

            Am 30. September 1983 entdeckte ein Autobahnpolizist aus Indiana einen Lieferwagen, der an der Interstate 65 geparkt war und zwei Männer, die sich zu einem nahen Baumbestand hinbewegten. Einer der beiden schien gefesselt zu sein, und der Polizist stellte Larry Eyler als den Besitzer des Lieferwagens fest. Sein junger Begleiter klagte Eyler an, er hätte ihm homosexuelle Angebote gemacht und ihn dann um Erlaubnis gebeten, ihn zu fesseln. Eine Durchsuchung des Lieferwagens brachte medizinische Pflaster zum Vorschein sowie eine Nylon-Wäscheleine und ein Jagdmesser, das Flecken menschlichen Blutes aufwies. Die Gerichtsmediziner stellten fest, daß die Blutgruppe mit der von Ralph Calise übereinstimmte, wohingegen Reifenspuren und Eylers Stiefelabdrücke ein sauberes Abbild von jenen Spuren waren, die man auf dem Feld gefunden hatte, auf dem Calises Leiche gelegen hatte. Die Polizei behielt Eyler in Haft, ließ ihn aber frei, als die Nachforschung für illegal befunden wurde.

            Die Ermittlungen wurden jedoch fortgesetzt, während Eyler noch immer auf freiem Fuß war und die Morde weitergingen. Am 4. Oktober 1983 wurde der 14jährige Derrick Hansen zerstückelt nahe Kenosha, Wisconsin, aufgefunden. Elf Tage später fand man einen jungen Unbekannten nahe Rensselar, Indiana. Am 18. Oktober wurden in Newton County vier Leichen gefunden, die gemeinsam auf einem verlassenen Bauerhof abgeladen worden waren; ein Opfer war enthauptet und allen waren die Hosen hinunter gezogen worden, was auf ein sexuelles Mordmotiv hindeutete. Ein weiterer Unbekannter wurde am 5. Dezember in der Nähe von Effingham in Illinois aufgefunden, und die Zahl der Ermordeten stieg zwei Tage später erneut, als Richard Wayne und ein nicht identifizierter Knabe tot in der Nähe von Indianapolis gefunden wurden.

            Zu dieser Zeit hatte die Polizei ihre volle Aufmerksamkeit auf Larry Eyler fokussiert. Die Spur des Überlebenden Craig Townsend war bis nach Chicago verfolgt worden, nachdem er dem Krankenhaus von Indiana entflohen war, und er identifizierte Eyler widerwillig auf Fotografien. Ein anderer Überlebender sagte Ähnliches aus, aber die Ermittler wollten Eyler wegen Mordes verhaften, und der Indizienstand war immer noch unvollständig.

            Eyler, der sich in Chicago mit einer beständigen Überwachung konfrontiert sah, reichte Zivilklage gegen das Büro des Bezirksinspektors von Lake ein, indem er die Polizisten beschuldigte, eine Kampagne der „psychologischen Kriegsführung“ gegen ihn aufzuziehen, um ihn fertig zumachen. Eylers Forderung von einer halben Million Doller wurde abgewiesen, und als er den Gerichtssaal verließ, wurde er wegen des Mordes an Ralph Calise verhaftet und die Kaution mit 1 Million Doller festgesetzt. Die Polizei frohlockte, bis eine Vernehmung in der Vorverhandlung am 5. Februar 1984 zum Ausschluß der Beweise führte, die in Eylers Lieferwagen gefunden worden waren. Der Mörder wurde gegen Hinterlegung der Kaution freigelassen und machte sich an sein Geschäft, während sich die Ermittler abmühten, den Fall noch zu retten.

            Am 7. Mai 1984 wurde der 22 Jahre alte David Block nahe Zion, Illinois, tot aufgefunden. Seine Verletzungen stimmten mit dem Muster seiner Vorgänger überein, aber nichts am Tatort konnte Eyler eindeutig mit dem Mord in Zusammenhang bringen. Die Polizei bekam ihre Chance drei Monate später, am 21. August, als der nervöse Hund eines Hausmeisters in Chicago seinen Herren dazu brachte, Eylers Abfälle zu untersuchen. Rasch wurde die Polizei gerufen und beförderte die sterblichen Überreste des 15jährigen Danny Bridges, eines homosexuellen Strichjungen, ans Tageslicht, dessen zerstückelte Leiche für die Müllabfuhr ordentlich in einen Sack gepackt worden war.

            Eylers Arroganz hatte ihn schließlich zur Strecke gebracht. Die Experten stellten fest, daß die Zerstückelung von Bridges quasi eine Kopie des Derrick Hansen – Falles außerhalb von Kenosha im Oktober 1983 war. Eyler wurde am 9. Juli 1986 im Bridges-Mord für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Zu dieser Zeit hatte Mutter Natur bereits ihre eigene Todesstrafe über Eyler verhängt: Er war mit AIDS infiziert, und seine Tage waren gezählt.

            Im November 1990 begann Eyler zu verhandeln, um sich selbst vor der Hinrichtung zu retten, und stimmte zu, den Behörden von Indiana dabei zu helfen, eine Reihe seiner Verbrechen aufzuklären, wenn sie dafür durchsetzen würden, daß er den Todestrakt verlassen konnte. Er gestand den Foltermord an Agan und überraschte die Ermittler, indem er einen angeblichen Komplizen nannte. Bei diesem sollte es sich um den 53jährigen Robert David Little handeln, den Vorsitzenden der Abteilung für Bibliothekswissenschaft an der staatlichen Universität von Indiana in Terre Haute. Nach den Worten Eylers schoß Little Fotos und onanierte, während Larry das Opfer ausweidete. Aufgrund seines Geständnisses erhielt Eyler eine 60jährige Gefängnisstrafe, und Little wurde unter Mordanklage verhaftet. Der Fall wurde vor Gericht von Terre Haute gebracht, und Little wurde am 17. April 1991 aus Mangel an Beweisen, die Eylers Geständnis untermauern konnten, in allen Anklagepunkten freigesprochen. Zurück in Illinois, bot Eyler auch hier an, 20 Morde aufzuklären, im Tausch gegen die Umwandlung seiner Strafe in lebenslange Haft, aber die Behörden das Bundesstaates lehnten ab. Eyler starb am 6. März 1994 an AIDS, nachdem er seinen Rechtsanwalt 21 Morde gestanden hatte (darunter vier, die er mit einem Komplizen begangen hatte, der auf freiem Fuß blieb).

Quelle: Die große Enzyklopädie der Seirenmörder; Seite: 99 - 101

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